(Mannheim, 29.09.2026) Am 9. Oktober, 17.30 Uhr, findet im Haus der Evangelischen Kirche die Herbstsitzung der Stadtsynode statt. Schwerpunkt ist das Dienstleistungszentrum Nordbaden, das ab 1. Januar 2027 bisher dezentral organisierte Verwaltungseinheiten bündelt. Außerdem wird die landeskirchliche Kampagne „hoffnungsvoll“ vorgestellt.
Das Dienstleistungszentrum Nord ist eines von drei Dienstleistungszentren, mit denen die badische Landeskirche die Verwaltung grundlegend neustrukturiert hat: Aus bisher 14 dezentral organisierten Verwaltungseinheiten werden drei regional ausgerichtete Dienstleistungszentren mit standardisierten Prozessen und moderner digitaler Infrastruktur. Das Dienstleistungszentrum Nordbaden mit Sitz in Mannheim wird ab 1. Januar 2027 zuständig sein für die sieben Kirchenbezirke Neckargemünd-Eberbach, Südliche Kurpfalz, Kraichgau, Adelsheim-Boxberg, Mosbach, Wertheim, Neckar-Bergstraße sowie die beiden Stadtkirchenbezirke Heidelberg und Mannheim. Ziel ist es, die kirchliche Arbeit vor Ort noch wirksamer zu unterstützen und zugleich durch Bündelung und standardisierte Prozesse auf die rückläufigen finanziellen und personellen Ressourcen zu reagieren.
Auf der Synode wird über das Dienstleistungszentrum Nordbaden (DLZ Nord) ausführlich informiert. Anschließend wählen die Synodalen zwei Mitglieder sowie zwei stellvertretende Mitglieder des Verwaltungsrates für das DLZ Nord.
Ein weiterer Schwerpunkt der Synode ist die Kampagne „hoffnungsvoll“. Mit ihr setzt die Landeskirche ein starkes Zeichen in Zeiten von gesellschaftlichen Krisen. Wie sich Gemeinden, Bezirke und Einzelpersonen daran digital und analog beteiligen können, erfahren die Synodalen von zwei Mitarbeitenden aus dem landeskirchlichen Arbeitsfeld Kommunikation.
Die Sitzung der Stadtsynode, bei der auch der Prüfbericht 2024 des Diakonischen Werks Mannheim auf der Tagesordnung steht, ist öffentlich. Die Synode ist das höchste Entscheidungsgremiums der Evangelischen Kirche Mannheim. Foto: ekma/deVos (dv)

