Meile der Religionen – friedlich, interreligiös

 
Bild von der Meile der Religionen
Ein Fest des Friedens. Begegnung mitten in der Stadt. Eine Einladung an alle. Die Meile der Religionen ist ein Fest, zu dem Juden, Christen, Muslime und Aleviten gemeinsam einladen: Dann wird mitten in der Stadt unter freiem Himmel eine große Tafel gedeckt, an der die Gemeinden die ganze Stadtgesellschaft einladen zum Essen und zu Begegnungen. Die Veranstaltung (18 bis 21 Uhr) beginnt und endet mit einem interreligiösen Gebet an der Marktplatzkirche St. Sebastian. Die Meile wird organisiert und getragen vom Forum der Religionen. Die Botschaft ist: „Alle sind eingeladen“.
 
Die erste Meile fand im Jahr 2007 zum 400. Stadtjubiläum Mannheims statt. Ausgangspunkt war die räumliche Nähe der Gotteshäuser in der Innenstadt: Evangelische Kirche (CityKirche Konkordien), katholische Kirche (St. Sebastian), Synagoge in F3 und fast in Sichtweite die Moschee am Luisenring liegen wie an einer Perlenkette aufgereiht an einer Straße. Als die Mannheimer Quadrate noch Straßennamen hatten, hieß diese Straße übrigens Kirchenstraße.

 Die „Meile der Religionen“ fand bisher statt in den Jahren 2007, 2009, 2013, 2016 und 2019.