Taufe
Taufe – ein „Ja“ für ein ganzes Leben: Mit der Taufe sind wir mit der Liebe Gottes verbunden. Das stärkt, besonders in den Übergängen des Lebens. Das „Ja“ für ein ganzes Leben - geliebt und angenommen sein als der besondere Mensch, der man ist – ganz ohne Vorbedingung. Die Taufe ist eines der ältesten christlichen Rituale – und sie ist in der evangelischen Kirche ein Sakrament, wie auch das Abendmahl. Weltweit verbindet die Taufe alle Christ:innen miteinander und über die Zeiten hinweg. Jeder Mensch kann nur einmal getauft werden.
Als Kind, als Jugendliche:r oder als Erwachsene:r - Taufe in jedem Lebensalter
Wir freuen uns sehr, wenn Eltern ihr Kind mit der Taufe unter den Schutz Gottes stellen.
Jugendliche können sich auch während ihrer Konfi-Zeit oder direkt vor ihrer Konfirmation im Gottesdienst taufen lassen. Das ist für die Jugendlichen selbst und für ihre Konfi-Gruppe ein bewegendes Erlebnis.
Wenn Sie sich im Erwachsenenalter taufen lassen möchten, können Sie das mit der Gemeinde in Ihrer Nähe besprechen.
Bei Kindestaufen benötigen wir die Geburtsurkunde des Kindes, am besten das Dokument mit der Aufschrift "Nur für religiöse Zwecke". Für die Taufanmeldung sind Personalausweise erforderlich. Wenn Sie als Eltern ein Familienstammbuch haben, bringen Sie es bitte zum Taufgespräch mit.
Wenn Sie sich als Erwachsener taufen lassen möchten, wird für die Anmeldung Ihre Geburtsurkunde oder Ihr Personalausweis benötigt.
Die Paten benötigen eine Patenbescheinigung über die Berechtigung zum Patenamt. Diese Bescheinigung erhalten die Paten vom Pfarramt ihres Wohnorts
Zur Taufe gehört ein persönlicher Spruch, der durch´s ganze Leben trägt. Er drückt aus, was Eltern ihrem Kind mit auf den Weg geben möchten oder welches Motto Jugendliche und Erwachsene für sich auswählen.
Hier kommen Sie mit drei Schritten zu einem Taufspruch: taufspruch.de
Das Patenamt ist ein kirchliches Amt und wird deshalb in die Kirchenbücher eingetragen. Pate kann werden, wer Mitglied der Evangelischen Kirche oder einer der Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ist. Das belegt der Patenschein, den Paten in ihrem Gemeindebüro erhalten oder auf Wunsch zugeschickt bekommen. Diese Patenbescheinigung muss bei der Taufe vorliegen. Wer getauft, konfirmiert oder mindestens 14 Jahre alt ist, kann Pate werden. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, dennoch eine besondere Rolle bei der Taufe spielen möchte, kann als Taufzeuge mit dabei sein.
In der evangelischen Kirche endet das Patenamt formal nach der Konfirmation. Denn dann geht das Patenkind über in das kirchliche Erwachsenenleben und kann selbst zahlreiche Ämter übernehmen – und beispielsweise selbst Pate oder Patin werden.
Wer ein übernommenes Patenamt wieder abgeben möchte, kann sich auf eigenen Wunsch davon entbinden lassen.
Gegen den Willen des Paten allerdings kann dieser nicht vom Patenamt entbunden werden. Bei solchen Konflikten kann ein Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer hilfreich und klärend sein.
Gegen den Willen des Paten allerdings kann dieser nicht vom Patenamt entbunden werden. Bei solchen Konflikten kann ein Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer hilfreich und klärend sein.
Nein, denn die Taufe ist im Verständnis aller christlichen Kirchen etwas Einmaliges und kann nicht wiederholt werden. Wenn Sie also in die evangelische Kirche wiedereintreten oder in die römisch-katholische Kirche wechseln, werden Sie nicht noch einmal getauft. Denn die Kirchen erkennen die Taufe gegenseitig an.
Wir freuen uns über jeden Täufling
Taufe wird in unseren Gemeinden in sonntäglichen Gottesdiensten, in eigenen Tauffeiern oder gemeinsam mit anderen Täuflingen bei Tauffesten gefeiert. Möchten Sie einen Termin vereinbaren oder haben Sie Fragen? Wenden Sie sich bitte an eines unserer Pfarrbüros in Ihrer Nähe oder an Almut Koch im Dekanat.
